Der richtige Outdoor- und Wanderrucksack für kleine und große Kinder

Ein guter Kinderrucksack* oder Tagesrucksack für Kinder eignet sich nicht nur für Aktivitäten in der Natur. Er kann in den Kindergarten, für sportliche Aktivitäten und zu den Großeltern mitgenommen werden. Auch packt unser Kind gerne selbst ausgewählte Utensilien für den Besuch im Restaurant in den Kinderrucksack und ist stolz darauf, diesen selbstverantwortlich zu tragen und die eigenen Gegenstände zu verwalten.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Merkmale beim Rucksackkauf für ein Kind

Wir als Eltern und Pädagogen empfehlen folgende Merkmale beim Kauf und der Benutzung eines Rucksacks für Kinder zu beachten

  • breite und gepolsterte Schulterriemen, die in der Länge verstellbar sind
  • eine schmale, lange und gleichzeitig stabile Schleife zum Aufhängen, weil: passt dann über jeden Kindergartenstuhl und kann auch mal am spitzen Stein oder kurzen Ast aufgehängt werden
  • zu wasserabweisendem Material greifen
  • der Rucksack sollte über einen Brustgurt verfügen; ein Hüftgurt ist für Tageswanderungen und für junge Kinder nicht unbedingt notwendig, da die Kinder nicht zu schwer tragen
  • ein gutes Rücken- und Schulterpolster
  • reflektierende Elemente (ihr werdet sicher auch mal eine Nachtwanderung machen oder im Winter am Nachmittag zum Einkaufen oder ins Restaurant gehen wollen)
  • mindestens ein Hauptfach und ein Nebenfach bzw. eine Fronttasche
  • seitliche Netztaschen (für Getränkeflaschen, Taschentücher oder zusammengerollte Malblätter
  • möglichst wenig Leergewicht
  • eine Regenschutzhülle wäre super
  • hochwertige Verarbeitung

Wie stolz kann ein Kind sein, wenn es die Trinkflasche aus dem Rucksack auspackt und kleine Andenken für die nächste Bastelei (Ideen hierfür findet ihr hier) in den Seitentaschen des eigenen Wanderrucksacks für Kinder verstauen darf?

Kleiner Rucksack für kleine Kinder – ab 2 Jahren

Bereits Kinder ab dem zweiten Lebensjahr wünschen sich einen eigenen Rucksack oder eine eigene Tasche, in die sie alle eigenen Utensilien verstauen können. Hierfür eignen sich Kinderrucksäcke mit einem geringen Volumen von bis zu drei Litern. An Zuladungsgewicht sollte so wenig wie möglich hineinkommen. Wenige gesunde Snacks reichen hier vollkommen aus. Es kommen schließlich mit höchster Wahrscheinlichkeit neben einem Mal-Block und Stiften oder einem Bilderbuch einige Steinchen, Tannenzapfen und weitere Fundsachen aus Feld und Wald hinzu.

Rucksack für Kindergartenkinder – mehr als nur ein Wanderutensil

Wir empfehlen von Anfang an, auf einen Outdoor-Rucksack für Kindergartenkinder* zurückzugreifen. Kinder im Kindergartenalter können Rucksäcke mit einem Volumen von ca. fünf bis 10 Liter tragen. Allerdings sollte auch hier die Zuladung möglichst gering gehalten werden. In den Kindergarten transportieren Kinder oft ihre Trinkflasche und die Brotdose. Für eine Wanderung darf es gern weniger sein. Eine gesunde Snackdose und eine Mütze oder ein dünnes Windjäckchen zusätzlich zu ein wenig Beschäftigungsmaterial wie einer Lupe oder einem Buch reichen hier schon aus. Selbstverständlich schaffen viele Kinder auch mehr Gewicht zu transportieren, jedoch werden sie auch schneller erschöpft und benötigen mehr Motivation für den verbleibenden Wanderweg. Über einen längeren Zeitraum sollte ein Kind im Kindergartenalter nicht mehr als ca. ein Kilo Zuladung auf dem Rücken tragen.

Outdoor-Rucksack für Kinder im Grundschulalter und später

Kinder im Grundschulalter können hier schon bis zu drei Kilogramm tragen. Wir empfehlen trotzdem, auch in diesem Alter das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Allerdings können Grundschulkinder in ihrem Tages- oder Outdoorrucksack mit einem Fassungsvolumen von ca. 10-15 Litern meist schon ihre gesamte Ausstattung (Trinkflasche, Brotzeit, Windjacke, Zettel und Stift, Lupe) über die gesamte Wandertour mitnehmen. Trotzdem sollten wir auch Grundschulkinder nicht überladen und ihnen so viel Gewicht wie möglich abnehmen.

Ältere Kinder, also ab dem Alter von ca. 10-12 Jahren sollten laut Empfehlungen externer Anbieter maximal fünf Kilo tragen, Teenagern werden schon oft 7 kg zugemutet. Aus unserer eigenen Erfahrung (unser Pilgerrucksack hatte ein Gewicht von ca. 7-8 kg) gehen wir nicht mit dieser Empfehlung mit und plädieren zu weniger Gewicht auch für größere Kinder.

Hat euer Kind bei der nächsten Wanderung einen eigenen Rucksack dabei, verteilt sich mit zunehmendem Altem eures Sprösslings nicht nur das gesamte Gewicht auf mehrere Personen; viel mehr erleben Kinder von Anfang an ein Bewusstsein für die eigenen Utensilien und entfalten ganz nebenbei einen Sinn für die eigene Verantwortung.

 

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